103 Jahre und nur ein paar Schritte liegen zwischen der traditionsreichsten Adresse für Geniesser und der neuesten. Zwischen Markthalle und HIT im DOQU. Eine Suche nach Gemeinsamkeiten.

Eingeweiht wurde die Stuttgarter Markthalle 1914. Baukosten damals: 1,85 Millionen Goldmark. Mit über 400 Verkaufsständen entwickelte sie sich bald zu einem lebendigen Handelsplatz der Region. Einer Region geprägt von Weinbau und Landwirtschaft, Handwerk und Handel mit feinen Gütern. Bis zum heutigen Tage ist die Markthalle nicht nur einer der beliebtesten Anziehungspunkte für Touristen – sondern auch das Ziel vieler Gourmets, die hier das Besondere suchen.

Nur ein paar Meter weiter, im neugestalten Dorotheen Quartier siedelt sich jetzt ein weiterer Vertreter des guten Geschmacks an. Der Lebensmittelmarkt HIT. In anderen Ballungszentren schon lange ein Begriff und eine feste Größe, kommt der Nahversorger zum ersten Mal nach Stuttgart – und betritt Neuland.

„Dass dieses Viertel noch mehr zum kulinarischen Anziehungspunkt von Stuttgart wird – das versprechen wir uns.“ Und das verspricht er den Stuttgartern: Gert Schambach, geschäftsführender Gesellschafter von HIT, dem der Standort sehr am Herzen liegt.

Ein Standort mit über 20.000 Artikeln, mit mehr als 25 Metern Bedienungstheken, mit frischem Sushi, das vor den Augen der Kunden zubereitet wird. Und mit 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, davon alleine schon 250 Quadratmeter für Obst und Gemüse. „Wir sind sehr Frische orientiert“ sagt Schambach.

Eine Aussage, wie sie Markthallen-Urgestein Valentino Di Gennaro nur unterschreiben kann. Er freut sich auf die neue Nachbarschaft. „Das ganze Quartier wird eine große Bereicherung für Stuttgart.“ Mit der Erschließung neuer Wege, die künftig von der Markthalle in das benachbarte Dorotheen Quartier führen – und umgekehrt. Mehr Auswahl, mehr Anziehungskraft – so das Rezept.

‚Buongustaio‘ nennt man einen wie ihn in seiner Heimat Italien. Den Feinschmecker. Der Name Di Gennaro steht schon seit 1969 für italienische Feinkost; die ganze Familie: so etwas wie die Delikatessen-Pioniere Deutschlands. Sie sehen das Dorotheen Quartier und den HIT Lebensmittelmarkt nicht als Konkurrenz, sondern als Belebung.

„DER SUPERMARKT DER KANZERLIN“

Wie HIT Herzen erobert, das hat die Marke anderenorts schon eindrucksvoll beweisen. „Selbst die Kanzlerin kauft bei uns ein“ erzählt Gert Schambach lachend. Ein HIT Supermarkt in der Berliner Mohrenstraße hat es durch die prominente Kundin Angela Merkel zu großer Bekanntheit geschafft.

Immer wieder kaufe sie dort abends ein, oft nur ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen, Treuepunkte sammle sie aber keine. Einmal brachte Merkel sogar den chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang mit – und eine ganze Gefolgschaft an Fotografen und Fernsehteams.

Gert Schambach hat dann aber eine andere Erklärung für die Beliebtheit: „Wir bezeichnen uns selbst als Lebensmittelhändler. Und unsere Märkte als Märkte, nicht als Filialen.“ Das ist ein kleiner, feiner Unterschied. Denn statt standardisierter Konzepte für alle Standorte, geht HIT in seinen Märkten sehr stark auf die individuellen Bedürfnisse und Standort-Gegebenheiten ein.

Bis hin zu regionalen Erzeugnissen, wo Schambach verspricht: „Die Menschen werden von der Regionalität und Lokalität des Angebotes in Stuttgart begeistert sein. Ich habe selber 11 Jahre in Heilbronn gelebt und dadurch einen starken Bezug zur Region. Eine Leidenschaft, mit der ich alle hier bei HIT angesteckt habe.“

Leidenschaft trifft Nachbarschaft. HIT trifft Markthalle. Und das werden gute Nachbarn? „Unbedingt“ sagt Schambach, „In der Gesamthaftigkeit der Angebote ist das vielleicht sogar das attraktivste Angebot, das es überhaupt in einer Stadt in Deutschland gibt.“

Fotos: HIT
www.hit.de
www.markthalle-stuttgart.de

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