Den guten Concierge erkennt man an seinen Tipps. Den Besten an den zwei vergoldeten, gekreuzten Schlüsseln am Revers. Marcus Schaber – Head of Concierge im Le Méridien in Stuttgart – hat beides.

Diego Maradona spielte hier mit einem kleinen Jungen in der Lobby Fußball. Luciano Pavarotti fegte bei einer Pressekonferenz zu seinem 70. Geburtstag mit italienischem Temperament ein Wasserglas vom Tisch. Und Phil Collins fuhr angeblich von hier aus eigenständig zum Auftritt in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle – wohlgemerkt mit der Straßenbahn. Das Hotel Le Méridien in Stuttgart ist ein Ort voller Geschichten. Und die besten kennt der Concierge.

Der aber ist in einem 5-Sterne-Hotel natürlich zur Diskretion verpflichtet. Nicht allerdings, wenn es um die besten Tipps der Stadt geht. Marcus Schaber kennt die angesagtesten Restaurants und die kürzesten Wege zu einer Reservierung. Er weiß, wie man an begehrte Karten für Oper oder Theater kommt und er hat Einkaufsempfehlungen jenseits des Mainstreams.

„HARRODS, GALERIES LAFAYETTE, DOROTHEEN QUARTIER – DAS IST DIE GLEICHE LIGA.“

„Der Reisende, der zu uns kommt, der möchte ja nicht in ein anonymes Einkaufszentrum“ erzählt Schaber. „Aber wer Harrods in London kennt oder die Galeries Lafayette in Paris, der wird auch bestimmt im Dorotheen Quartier etwas finden.“ Die Einladung zum Flanieren, die breiten Gassen, die Auswahl an Shops und Gastronomie – Schaber ist begeistert: „Für unsere Kundschaft vom Le Méridien ist das toll.“

Schöner Nebeneffekt für den Concierge: „Das Dorotheen Quartier wird wahrscheinlich sogar meinen Job ein bisschen einfacher machen.“ Denn in Zukunft muss Marcus Schaber seine Gäste nicht mehr durch die ganze Stadt schicken, er kann so auf eine einzige Adresse verweisen: „Da findet der Gast dann alles in einem Viertel.“

Viele Dinge an einem Ort vereint, das ist für Schaber, der als einer von 200 Concierges in Deutschland den Titel ‚Clefs d’Or‘ tragen darf, auch das Besondere an Stuttgart: „Die einmalige Kombination aus Kultur, Historie und Automobil.“

Einem sich hartnäckig haltenden Gerücht, es gebe in Stuttgart keine Geheimtipps, widerspricht Schaber aus Überzeugung: „Es gibt durchaus Winkel, die nicht so populär sind. Ecken mit Charme, mit denen man gar nicht rechnet, wie das Grüne U vom Killesberg durch den Rosensteinpark bis zum Schlossgarten oder der Leibfriedsche Garten.“

www.lemeridienstuttgart.com

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