Gefühlt waren sie gerade eben erst auf den Laufstegen der internationalen Metropolen zu sehen: Die Modetrends für Frühjahr und Sommer. Und schon sind die im Dorotheen Quartier angekommen. Und wie.

Da sind sie, die ersten sicheren Anzeichen, dass es Frühling wird: es ist länger hell. Die Sonne kitzelt schon die Nasenspitze. Und in den Schaufenstern präsentiert sich die Mode für die kommende Saison. 

Beim Window-Shopping durch das DQOU gibt es jetzt schon viel Neues zu entdecken. Besonders markant: Klare Themen. Prägnante Trends. Und viel Auffälligkeit. So aufregend war Mode schon lange nicht mehr. Satt in der Farbigkeit, reich im Material, innovativ in der Verarbeitung – diese Saison wird alles andere als zurückhaltend.

Dazu als willkommene Abwechslung nach dem Winter: viele Labels setzen auf Farbe. Und die klingt nicht nur schön, sondern trägt sich vor allem aufregend. Electric Blue und Neongelb. Dazu ist die gesamte Palette von Pink bis Bordeaux gesetzt. Und mancher Designer zeigt dabei, wie sich diese Farbtöne mit Grün oder Senfgelb zu ganz neuen Looks verbinden lassen.

Hinzu kommen Prints, Jacquards, Mustermix und Applikationen. Viel Glanz und Gloria. Denn überall schimmert und schillert es. Die Mode im Frühjahr will vor allem eines: gesehen werden. Dazu passt, dass auch die Stoffe Statements setzen - weich und griffig wird es.

Der Trend geht allgemein zum Mutigsein. „Aber bitte nicht durchgeknallt“ – sind sich die Fashionexperten einig. Die Mode 2018 muss bei aller Auffälligkeit bitte tragbar, easy und unkompliziert sein.

Übrigens: Nicht nur die Damenmode kommt frisch und farbig daher. Auch die aktuelle Menswear traut sich was. Orange und Gelb zum Beispiel. Aber auch tiefe, kräftige Töne. Und falls noch die passende Mode-Vokabel für den Small Talk fehlt: „Preppiness“ ist bei den Herren groß im Kommen – die neue Adrettheit. Auch das ein Ausdruck vom Mut zu mehr Mode. 

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