VIU Store im Dorotheen Quartier

Gut sehen ist eine Wissenschaft, gut aussehen Ansichtssache. Wie man beides perfekt vereint, zeigt das Schweizer Brillenlabel VIU. Ein Gespräch mit einem der Gründer - Kilian Wagner.

Johannes, Peter, Fabrice und Kilian – das Management des Schweizer Brillenlabels besteht aus 4 Köpfen und alle werden per Vornamen vorgestellt. Die ungewöhnlich persönliche Tonart passt zu dem jungen ungewöhnlichen Label, das in kürzester Zeit bewiesen hat, dass man für tolle Qualität, moderne Looks und für ein klassisches Design nicht unbedingt den klassischen Weg einschlagen muss.

Kilian, CEO und Mitbegründer von VIU, macht dafür vor allem Fabrice verantwortlich: „Er ist derjenige, der die Marke erträumt.“ Als Industriedesigner, der früher Stores, Autos und auch Motorboote entworfen hat – und heute eben Brillen. Aber nicht nur. „Vom Start weg haben wir bei VIU alles, was Design angeht, selber gesteuert. Vom Brillendesign über das Packaging bis hin zum Storedesign.“ Auch für die Gestaltung des VIU-Stores im Dorotheen Quartier war Fabrice verantwortlich, den Kilian hochachtungsvoll ‚den Meister der Kreativität’ nennt.

Die VIU Story beginnt 2013 in Zürich. Mit zwei Freunden, die sich von der Universität kennen. Einer davon ein leidenschaftlicher Brillenträger. Aus der Überlegung, Brillen herzustellen, die keine Massenware sind, sondern sich durch Qualität und angemessene Preise auszeichnen, wurde VIU Eyewear geboren. Mit einer klaren, nicht gerade bescheidenen Mission: „die beste Brille der Welt zu bauen.“

Um das Beste zu fertigen braucht man natürlich die besten Fertigungsstätten. Für die Acetat-Brillen von VIU ist das ein traditioneller Familienbetrieb in Italien. Dort entstehen die Brillengestelle in 80 Einzelschritten. Bei den Titanbrillen, die VIU in Japan fertigt, sind es sogar 200 Fertigungsschritte. Und vor wenigen Monaten lancierte das Label seine erste 3D gedruckte Brille. Die Idee: ein Modell, das individuell für jeden Kunden gedruckt wird. 

VON DER FERTIGUNG DIREKT ZUM KUNDEN

Dass man VIU anders denkt, zeigt auch das Vertriebskonzept ohne Mittler. Von Anfang an wollte man lieber direkt mit den Endkunden in Kontakt sein. Auf diesem Weg schließt VIU viele unnötige Schritte und damit Kosten für den Kunden aus. „Für uns sind Schweizer Design, hohe Produktqualität und vernünftige Preise kein Widerspruch. Vielmehr bilden sie die Voraussetzung dafür, dass Brillen wirklich Spaß machen,“ – so die VIU Macher unisono.

Spaß macht bei VIU vor allem auch das Sortiment. Mit wie vielen unterschiedlichen Varianten genau – das lässt sich heute laut Kilian Wagner gar nicht mehr so eindeutig quantifizieren. Grund ist der neueste Trend: Die Brillen aus dem 3-D Drucker. Denn mit diesem neuen Konzept wachsen auch die Gestaltungsmöglichkeiten exponentiell. Pi mal Daumen gibt es ca. 60 verschiedene VIU Grundformen. Hinzu kommen drei bis vier verschiedene Farbvarianten und zusätzlich bei fast allen Modellen die Möglichkeit, sie zur Sonnenbrille zu machen. 

Und all das in dieser ganz besonderen VIU-Atmosphäre, die so gar nichts vom verstaubten Brillenkauf hat. „Wir wollen eben nicht, dass der Kunde sich wie in einem klassischen Optikergeschäft fühlt,“ erläutert Kilian. „Wir nehmen uns selbst nicht als Optikerkette wahr, sondern als Fashion-Unternehmen mit optischer Kompetenz.“ Dass auf die augenoptische Komponente und Qualität aber allergrößten Wert legt. So werden die VIU-Kunden im Dorotheen Quartier deshalb auch von einem Augenoptiker-Meister betreut. 

Das Dorotheen Quartier – das laut Kilian Wagner schon jetzt ein echter Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist. Denn dort habe man in seinen Augen sehr gut verstanden, „wie der Stuttgarter tickt“.  Er, der gebürtige Schwabe, der laut eigener Aussage viel zu selten in der Heimat ist, weil er hauptsächlich zwischen München und Zürich pendelt, den Headquarters von VIU. Wo man super zufrieden ist mit der schönen neuen Liaison DOQU + VIU.

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