Gleich fünf neue Gastronomie-Konzepte kommen mit dem Dorotheen Quartier zum ersten mal nach Stuttgart. Grund genug für ein Tischgespräch mit den Gastronomen des Quartiers.

Die Küchen Asiens und Italiens, der Spirit von Sylt und ein Hauch New York. Vom Frühstück, über den Mittagstisch und einen schnellen Espresso bis hin zum Barbetrieb mit DJ – die Eröffnungen im Dorotheen Quartier beleben nicht nur das neue Stadtviertel, sondern auch die gesamte gastronomische Vielfalt der Stadt. Stuttgart und seine Besucher dürfen sich auf die Sansibar freuen und auf das Nesenbach. Auf Dolce Vita im OhJulia, asiatische Küche im Enso und einen gepflegten Drink im Eduards.

 

„EIN BISSCHEN, WIE WENN MAN ÜBER DEN BRENNER FÄHRT.“

OhJulia steht für ein quicklebendiges, buntes Lebensgefühl, wie man es von einem italienischen Marktplatz kennt. Nach Stuttgart importiert von Marc Uebelherr, der verspricht: „Es ist ein bisschen, wie wenn man über den Brenner fährt: man ist sofort in Italien angekommen.“ Damit hat er schon Gäste in München und Mannheim glücklich gemacht – jetzt darf sich Stuttgart auf OhJulia freuen.

Der Tag beginnt im OhJulia mit frischgebackenem Brot und einer typisch italienischen Frühstückskarte. Punkt 11.00 Uhr wird aus dem Back- dann ein Pizzaofen. Für die nach römischer Art im rechteckigen Format gebackene und auf Holzbrettern servierte Spezialität des OhJulia.

Dazu gibt es eine Antipasti-Vitrine mit viel frischem Gemüse oder Pasta mit eigenen Saucen-Kreationen. Alles vor den Augen der Gäste produziert und gekocht. „Wie ein kleiner Marktplatz: man sitzt und schaut zu“ erzählt Uebelherr. Typisch italienisch aber unverwechselbar OhJulia.

 

„WIE SYLT OHNE DEN SAND“

Ein paar Schritte weiter weht ein ganz anderer Wind: „Wie auf Sylt, nur ohne den Sand“ sagt Heinz Schiebenes, gastronomischer Leiter der Breuninger Gastronomie. Mit der Sansibar by Breuninger holt er ein Kult-Restaurant von der Ferieninsel direkt nach Stuttgart. „70% der Speisekarte kennt man von Sylt“ erzählt er, „der Rest entsteht im kreativen Kopf unseres Küchenchefs hier vor Ort.“ Das heißt: Sylter Austern und die legendäre Currywurst, feinstes US-Beef und der legendäre Sansibar Kaiserschmarrn.

Schiebenes ist sich sicher: „Wir werden den Charme und die Qualität des Originals hierher segeln.“ Gepaart mit der Lässigkeit und Offenheit, wie sie auf Sylt herrscht. Dazu wird die Sansibar by Breuninger seine Gäste mit Innen- und Außenbereich, mit einer internationalen Weinkarte und am Wochenende auch mit Club-Atmosphäre verwöhnen. „Ich glaube fest daran, dass das hier ein place-to-be sein wird.“

 

EIN FAST VOLLENDETER KREIS

„Unsere Atmosphäre ist modern und minimalistisch. Die Akzente entstehen durch unsere Gäste“ beschreibt Phuc Nguyen Duc seine Idee Enso. Enso ist japanisch und steht für einen Kreis. Und für den Wunsch nach Vollkommenheit und Harmonie. Einen Namen hat der Asiate sich in dieser Stadt schon mit dem Origami gemacht, wo man ohne Reservierung fast chancenlos ist.

Bei ihm im Enso Sushi und Grill liegt der Schwerpunkt auf der Küche Japans. Moderne Sushi-Interpretationen treffen auf Grillspezialitäten – und ergeben eine raffinierte Crossover-Küche. Für den schnellen Hunger mittags zusätzlich mit einem köstlichen Angebot warmer Nudel- und Reisgerichte.

 

„MEHR SKANDINAVIEN ALS STUTTGART“

Das Nesenbach hat sich nur beim Namen regional orientiert, beim Konzept aber international. Eine echte Tagesbar, morgens gleich mit einem tollen Frühstück. „Eher Skandinavien als Stuttgart“ freuen sich Marco Grenz & Bekim Pajazitaj. „Mit 40 bis 50 ganz tollen Frühstücks-Kombinationen.“ Im Lauf des Tages wird er dann einen Mittagstisch anbieten, ab 15.30 Uhr eine kleine Apéro-Karte und viel Feierabend-Feeling. „Mit Kleinigkeiten wie einer hausgemachten Tapenade oder selbstgebackenem Brot“.

Grenz will sie fördern und leben, „die Kultur des Zusammenkommens, am Tisch sitzen und genießen.“ Dafür sprudelt er vor Ideen: Ein täglicher Fassbieranstich zum Beispiel. Mit Augustiner vom Holzfass, solange der Vorrat reicht. Oder mit ‚I love Nesenbach on sundays‘, eine ganz entspannte Veranstaltungsreihe, um das Wochenende mit Drink und DJ ausklingen zu lassen.

 

„EINE BAR WIE AUS ITALIEN“

Wenn der Bar-Chef schon aus einem namhaften Hotel im Schwarzwald kommt, darf man davon ausgehen, dass er die ein oder andere Spezialität mitbringt. Das gilt für das Eduards. „Eine Bar wie man sie aus Italien kennt“ schwärmt Heinz Schiebenes.

Mit einem kleinen Frühstück bei einem knusprigen Croissant und einem frisch gebrühten Kaffee. Mit 40 Innen- und ebenso vielen Außenplätzen. Und mit dieser speziellen Atmosphäre, in der man gerne vor dem Restaurantbesuch noch einen Drink nimmt oder zwei. Dafür sorgen ausgesuchte Craft-Biere, eine gepflegte Cocktailkarte und die passende Musik.

 

Hier direkt zur Gastronomie im Dorotheen Quartier

Weitere Artikel

PEOPLE

DIE HERZENS­STÜRMERIN

Seit 3 Jahren stürmt ihr Mann für den VfB Stuttgart. Seit 3 Jahren lebt auch Wiebke Ginczek hier. Sie liebt das Grün vor...

Shops, Spielwaren, EVENTS

KNOPF IM OHR

Für die Kuscheltiere ist es nur ein Kurztrip von der Produktion in den Shop. Denn von der Steiff Manufaktur in Giengen...

Automobil, Shops, DOQU

TESLA IST DA

Entdecken Sie ab sofort den mit viel Spannung erwarteten Tesla Showroom Stuttgart im Dorotheen Quartier und damit die...

LIFESTYLE, Fashion, Shops

DIE SCHÖPFUNG DER HERREN: SUITSUPPLY IN STUTTGART

Der Storefinder von Suitsupply gleicht einer Weltkarte aus dem Erdkunde-Unterricht. Denn das 2000 in Amsterdam...