Ein Wetter wie bestellt und ein Quartier wie gemacht für Tage wie diese: Zur Eröffnung des Dorotheen Quartiers im Herzen der Stadt folgten viele Tausend Besucher der Einladung zum Flanieren.

Man hatte sich bewusst für eine „stille Eröffnung“ entschieden – also für das Gegenteil von viel TamTam. Nicht zuletzt deswegen, weil das Dorotheen Quartier wie jedes Stadtviertel vor allem von den Menschen belebt wird. Und die kamen – trotz oder gerade wegen der etwas leiseren Art der Eröffnung und sie waren nicht weniger begeistert.

Über 100.000 Besucher wandelten in der ersten Eröffnungswoche zwischen den drei Häusern auf den breiten Wegen. Und sie genossen die entspannte Atmosphäre sichtlich: kaum einer, der eilte oder durchhetzte, dafür viele, die stehen blieben, den Blick schweifen ließen. Menschen, mit einem Lächeln im Gesicht, die sich von den ausgewählten Angeboten der neuen Shops inspirieren ließen oder sich von der neuen Lässigkeit anstecken ließen – und an einem der zahlreichen Tische Platz nahmen, um sich von den neuen Gastronomie-Angeboten verwöhnen zu lassen. Bevorzugt an einem der schönen Plätzchen mit Mittags- oder Abendsonne und Blick auf den Dorotheenplatz, der den südländischen Charme einer Piazza vermittelt.

Man könnte sagen: das Angebot wurde angenommen. Man könnte aber auch sagen: das neue Quartier wurde übernommen. Von denen, für die es erdacht wurde und die es schon in den ersten Tagen zu ihrem ganz eigenen Viertel gemacht haben. Nicht zuletzt am Freitag und Samstag, wo das Dorotheen Quartier und das benachbarte Haus Breuninger mit verlängerten Öffnungszeiten bis 22 Uhr zu zwei ganz besonderen Sommerabenden eingeladen hatten.

„GEFÜHLT WAREN ALLE STUTTGARTER DA“ 

„Nach 4 Tagen hatte ich das Gefühl, alle Stuttgarter waren schon da“ schwärmte Marc Uebelherr, Macher des Restaurants Oh Julia, das sich mit seiner Lage und seinem Marktplatz-Charakter vom Start weg als einer von vielen beliebten Treffpunkten etabliert hat. Aber keine Sorge, das waren schon viele Stuttgarter, aber noch längst nicht alle. Der Rest, der kommt bestimmt in den nächsten Wochen, wenn das Dorotheen Quartier Zug um Zug weiterwächst und wieder neue Seiten zum Entdecken offerieren wird.

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