Das Dorotheen Quartier stellt sich vor

 

Marvin Klaedkte begrüßt uns freundlich und führt uns vorbei an dutzenden Luxusuhren zu einem Tisch, der mit weiteren exklusiven Uhren bestückt ist. Man kommt – wenn man den Store das erste Mal betritt – kaum aus dem Staunen heraus: Stilvolle Zeitmesser, die Luxus versprühen und ein edles Interieur vermitteln eine gehobene Atmosphäre, fernab vom geschäftigen Trubel der Stadt. Hier lässt man sich buchstäblich Zeit für seine Kunden.

Klaedtke ist nach seiner Zeit bei Patek Philippe in Hamburg seit April im Dorotheen Quartier und führt bei Rolex ein junges und versiertes Team. Seine Mitarbeiter stammen aus China, Kuba und Frankreich, die Stimmung ist offen und höflich und das Arbeitsklima erinnert – auch mit der Größe des Shops – an eine kleine, aber feine Adresse für Luxus. „Der Boutique-Betreiber Wempe ist ein Familienunternehmen, für das ich seit acht Jahren tätig bin“, erzählt Klaedtke, dem man die Begeisterung für Uhren sofort abnimmt: „Hier kennt man den Inhaber persönlich – das schafft eine ganz andere Arbeitskultur und Atmosphäre.“

Sein erstes Modell war eine Rolex Explorer, die er sich nach seinem Studium geleistet hat. „Ich wollte etwas Schönes und zugleich Wertbeständiges besitzen, bei Fonds oder Aktien hält man nur ein Stück Papier in der Hand – ich hingegen kann meine Uhr am Körper tragen“, erzählt Klaedtke.
Er ist noch recht neu in Stuttgart – die Entfernung zu Hamburg und Kiel, seinem Studienort, könnte in Deutschland nicht größer sein. „Ich fühle mich sehr wohl im Dorotheen Quartier – aber was soll man sonst sagen bei diesen netten Nachbarn“, lacht er. „Wir gehen gerne gemeinsam ins Eduard’s, essen in der Sansibar und schlendern gerne durch das gesamte Quartier.“

Die Gründe, warum Kunden seinen Laden betreten sind vielfältig – jedoch steckt meistens eine schöne Geschichte dahinter: „Eine Rolex ist etwas ganz besonderes – viele verschenken sie zu Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten oder Jahrestagen“, erzählt er und zeigt uns die aktuellen Uhrentrends. Blau und zeitloses Schwarz kommt bei den Herren gut an, Frauen entscheiden sich gern für das sanfte Rolex-Grün.

„Am gefragtesten ist zurzeit das Pepsi-Modell – die Zahlenscheibe ist aus roter und blauer Keramik mit gravierten Ziffern und Graduierungen“, verrät Klaedtke.
Ob er Fälschungen leicht erkennt? „Ja, natürlich – allein das Gewicht einer Uhr sagt schon viel aus“, erzählt er und fügt hinzu, dass die Uhren für Überprüfungen und Reparaturen direkt an den Uhrmacher nach Hamburg geschickt werden.

Wenn er seinen Feierabend nicht im DOQU verbringt, fährt Klaedtke gerne in den Schwarzwald. „Für einen Feierabenddrink trifft man mich ab und zu im Jigger and Spoon – wenn es mein Team mal nicht ins Eduard’s verschlägt“, sagt Klaedtke und dreht sich schmunzelnd zu seinen Kollegen.

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